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Für das Verständnis des folgenden Textes lesen sie bitte zuerst den Artikel Gebäudeautomation.

Selbsverstöndlich lässt sich im KNX System auch Energie sparen,da alles vernetzt ist, können sie Zwangsprogramme ablaufen lassen.

Sie können z.B. automatisch die Storen so steuern lassen, dass immer möglichst viel Licht hinein kommt, aber trotzdem keine Sonne hinein scheint. Daneben ist die DALI Beleuchtung mit Sensoren, die die Beleuchtungsstärke messen, und die Leuchte immer so dimmen, dass sie genug Licht zum Arbeiten haben und trotzdem möglichst viel Energie sparen. Selbstverständlich darf man, wenn man schon so weit geht, die Präsenzmelder nicht vergessen, die z.B. nach 15 sek Abwesenheit das Licht abschalten. Man kann das System auch so auslegen, dass Sensoren plaziert werden, mit denen Sie selbst alles übersteuern können. Auch bei der Heizung gibt es viel Sparpotenzial. Durch Raumthermostaten können Sie in jedem Raum die Temperatur einstellen, die sie brauchen und der Heizkreis stellt ab, sobald die Temperatur erreicht ist. Wenn sie noch weitergehen wollen, können sie noch bei allen Fenstern Sensoren montieren lassen, damit der Heizkreis auch beim Öffnen der Fenster abgestellt wird.

Neu gibt es jetst auch einen Energieaktor, der z.B. auf ihren Touch-PC den Energieverbrauch anzeigen kann. Das ist vor allem für grössere Gebäude interessant, da so das noch offene Sparpotenzial visualisiert wird.

 

 

Ein weiterer Vorteil ist, dass sie so bereits Smart Grid konform sind. Man geht ja davon aus, dass in Zukunft mit vermehrt erneuerbaren Energien der Strompreis nicht mehr konstant bleiben wird. Es ist sogar möglich dass er im 10-Minutentakt angepasst werden könnte, je nachdem wiviel nachgefragt wird. Bei grosser Nachfrage ist der Strom teuer und bei kleiner Nachfrage wird er günstiger. So können sie mit KNX, wenn der Strom gerade teuer ist, unnötige Last abschalten lassen wie z.B. Kaffeemaschine, Elektroboiler u.s.w. Allerdings muss man auch sagen, dass das sogenannte intelligente Netz noch im Kindergartenstadium ist und es mindestens noch 15 Jahre gehen wird, bis es die Hochschule abgeschlossen hat. Durch dezentrale Energieversorgung wird das Netz nämlich stärker belastet, als dies heute der Fall ist. Deshalb muss das Netz massiv ausgebaut werden, was längere Zeit in Anspruch nehmen wird. Und auch ein Grossteil der Energiezähler muss ausgewechselt werden. Da der Energieversorger zu jeder Zeit über den Energieverbrauch mindestens der grösseren Kunden Bescheid wissen muss, werden in Zukunft nur noch fernauslesefähige Zähler eingesetzt.

Eine andere Möglichkeit, die Kosten überschaubar zu machen, besteht darin, sich selber mit Energie zu versorgen. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten z.B. mit Solar oder Windenergie. Es ist heute in der Schweiz möglich, das Netz als Speicher zu nutzen. Sie speisen am Tag Solarenergie ein und in der Nacht können sie diese wieder brauchen (Zähler zählt vorwärts und rückwärts). Eine Kleinwindkraftanlage (300W Rotor 120cm), die über die Steckdose in ihr Hausnetz einspeist, ist bereits für etwa 2250 Franken zu haben. Eine weitere Möglichkeit, die jetzt ziemlich am kommen ist, ist das sogenante Heizkraftwerk. Es nutzt die Verbrennungsenergie, die Sie momentahn nur zum Heizen brauchen ( Gas, Oil, Holz), auch noch zur Stromerzeugung. So nutzen sie nicht nur die Wärme, sonden produzieren mit der fast gleichen Menge Treibstoff auch noch Strom.